African Voices mit Jürgen Attig

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African Voicings mit Jürgen Attig – eine abenteuerliche gemeinsame Unternehmung…

Am 17. Dezember (20 Uhr) kommt Jürgen Attig mit einer ungewöhnlichen Besetzung zur Jazz Federation. Und zwar zu einem Live-Konzert im Rahmen der aus dem Hamburger Musikstadtfonds geförderten Reihe „Jazz Heroes“, das übrigens im Resonanz-Raum im Feldstraßen-Bunker (und nicht im Stage Club) stattfindet! Wir fragten den Hamburger Bassisten dazu: 

 

Was ist der Hintergrund, die Idee bei diesem Projekt?

Drei südafrikanische Vokalisten treffen auf zwei Perkussionisten, zwei Keyboarder, Gitarre, Bass und Drums, auf Saxophon, Klarinette und sogar einen Blues Harpspieler! Die Bezeichnung des Projekts als musikalisches Joint Venture beschreibt ziemlich treffend den Charakter, nämlich das Wagnis einer abenteuerlichen gemeinsamen  Unternehmung mit ungewissem Ausgang.

 

Bei der Jazz Federation-Reihe „Jazz Heroes“ kann ja ein in Hamburg aktiver Musiker sich einen renommierten „Meister“ zur gemeinsamen Arbeit auswählen, einem Künstler, an dem er sich orientieren will, um sich weiter entwickeln zu können. Was hat Dich bewogen, Mino Cinelu dafür auszuwählen?

Mino Cinelu ist ohne Frage eine lebende Legende. Als Perkussionist hat er bändeweise Musikgeschichte geschrieben, nicht nur mit Miles Davis und Weather Report. Die Liste seiner „Arbeitgeber“ liest sich wie die Bestandsaufnahme der Hall of Fame. Es ist eine unfassbare Ehre und unvergleichlich inspirierend, mit diesem Weltstar zusammen musizieren zu dürfen!

 

Wenn ich es richtig sehe, kommen ja überwiegend (oder ausschließlich?) eigene Kompositionen und Arrangements von Dir zur Aufführung. Aber Ihr habt ja nur wenig Zeit für gemeinsames Proben. Wie bereitest Du Deine vielen musikalischen Mitstreiter auf das Konzert vor, welche Signale und Botschaften gibst Du Ihnen zur Vorbereitung?

Da das Ensemble relativ groß ist, besteht die Herausforderung im Spagat zwischen den dramaturgischen Verabredungen von Songs und Arrangements sowie dem Freiraum spontaner Kreativität. Jeder Musiker bereitet sich individuell mit Noten- und Audiomaterial auf die Zusammenkunft vor, um über die Strukturen im Bilde zu sein. Dennoch gibt es die Ungewissheit, wie die Synergie des  Miteinanders funktionieren wird, aber genau darin liegt das sehr Spannende dieser musikalischen Begegnung.

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